Elend Nutztierhaltung - und die Folgen

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Meldungen 2005 - 2010

Archiv 2003 - 2004

 

 

Es ist schon seltsam, was so alles subventioniert wird. Der Tierschutz in dieser Form jedenfalls garantiert nicht: Landtags-Grüne 
kritisieren Subventionen für Schlachthof in Wietze
18.06.10 | 16:09 Uhr
Die Grünen im niedersächsischen Landtag haben Landessubventionen für den geplanten Schlachthof in Wietze (Landkreis Celle) kritisiert. 
Die vom Land Niedersachsen bewilligte Förderung für den «umstrittenen Megaschlachthof» sei eine «Verschwendung von Steuergeldern 
zugunsten der Massentierhaltung», sagte der agrarpolitische Grünen-Sprecher, Christian Meyer, am Freitag in Hannover. 
http://www.ad-hoc-news.de/landtags-gruene-kritisieren-subventionen-fuer-schlachthof-in--/de/News/21410341
 

Nachtrag zu »Milchviehhaltung« undercover
Seitdem wir über die wohl schrecklichste Undercover-Recherche überhaupt berichtet haben, hat sich einiges getan:
Der inhaftierte Tierquäler will offensichtlich den Richter mit seinen Berufsplänen beeindrucken: Er will Polizist werden.
Außerdem stellen wir Ihnen eine haarsträubende Reaktion aus der Milchindustrie vor. 
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/milchviehhaltung-undercover 

Hochgelobtes Tierschutzland Österreich
TierschützerInnen, die diese eklatanten Tierquälereien aufdecken und anzeigen, müssen sich in einem Monsterprozess vor Gericht verantworten und werden mit einer Haftstrafe von bis zu 5 Jahren bedroht. 
Illegaler, skandalöser Schweinemastbetrieb darf weitergeführt werden - Bevölkerung ist empört!
Der VGT wendet sich hilfesuchend an den Tierschutzlandesrat Seitinger: Die Einhaltung der ohnehin minimalistischen Tierschutzbestimmungen muss kontrolliert und konsequent eingefordert werden!
Überbelegte Stallungen mit unzureichenden Fütterungs- und Tränkevorrichtungen sowie Beschäftigungsmaterial in einem Schweinemastbetrieb im Bezirk Leibnitz wurden bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft zur Anzeige gebracht. Einige Vorwürfe wurden seitens der Amtstierärzte eindeutig bestätigt.
Mehr unter http://vgt.at/presse/news/2010/news20100415m.php 

*  *  *

Tierfreunde Sonder-Newsletter: Tierqual im Schlachthof – handeln Sie jetzt! 
Yahoo NewsFühren Sie jetzt wirksame Maßnahmen gegen die millionenfachen Fehlbetäubungen durch!
Hallo liebe Tierfreunde,
verschiedene Medien, angeführt von ARD Tagesthemen und ZDF Frontal21, berichteten in den letzten Tagen über die alltäglichen Leiden und Qualen von Tieren bei der Schlachtung. Millionen Tiere jährlich wachen aus der Betäubung wieder auf und werden dann bei vollem Bewusstsein geschlachtet. Schweine sterben oftmals nicht durch Ausblutung, sondern erleben einen grausamen Tod im Brühbad.
Lesen Sie hier weiter*


- 2008 / 2009 -


Wen kratzt schon das protestierende Volk und empörte Tierschützer? Hauptsache der Rubel rollt: Kreis erteilt Genehmigung zum Bau der Hähnchenmastanlage
Von Jörg Abels | 13.10.2009, 20:00
Kreis Düren/Müddersheim. Nach monatelanger Diskussion ist der Weg für den Bau einer Hähnchenmastanlage bei Müddersheim frei. Am Dienstag genehmigte der Kreis Düren nach «eingehender und sehr sorgfältiger Prüfung», wie Landrat Wolfgang Spelthahn auf DZ-Anfrage betonte, die von Antonius von Geyr beantragte Anlage, die aus vier Hallen mit jeweils 40.000 Mastplätzen und einer Mistlagerhalle bestehen soll. http://www.az-web.de/news/topnews-detail-az/1081082/Kreis-erteilt-Genehmigung-zum-Bau-der-Haehnchenmastanlage 

Das stille Leiden der hochgezüchteten Turbotiere
Schweine mit extrem kurzen Därmen, Zuchtbullen mit Muskeln wie Krebsgeschwüre, Hähnchen so dick, dass ihre Beine sie nicht mehr tragen: Moderne Nutztiere sind auf Hochleistung gezüchtet und leben im geschlossenen Kreislauf der Massenhaltung. Im Freiland sind sie nicht mehr lebensfähig... http://www.tierschutznews.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=1376&Itemid=256 

Milch und tote Kälber
Die Produktion von Kuhmilch ist keinesfalls so idyllisch, wie die hübschen Bildchen auf den Getränkekartons uns denken machen wollen. Sie bedeutet viel mehr eine Menge Leid, eine Menge Blut. Tatsächlich ist die Gewinnung der Milch weitaus komplizierter, als allgemein bekannt. ...
http://www.tierschutznews.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=1405&Itemid=130 

Krise am Milchmarkt: Das kurze Leben der Kühe
http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2009/09/08/das-kurze-leben-der-kuehe.aspx 

Verfassungsgericht - Vom richtigen Schächten
Das Verfassungsgericht muss dieser Tage klären, wie Glaubensvorschriften mit dem Tierschutz vereinbar sein können. Es geht um das Schächten ohne Betäubung. http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Tierschutz-Islam-Juden-Kreuzberg;art122,2899756 

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT)
fordert die Einstellung aller Langstreckentransporte von Schlachttieren in Drittländer
http://www.presseanzeiger.de/meldungen/gesundheit-medizin/298500.php 

Deutsche Rinder werden bereits - trotz aller Proteste - nach Libyen zum Schächten geschickt - und auch noch aus EU-Geldern gefördert. Heftige Proteste bitte hier

Neuer Film über Langstreckentransporte
Jul 29, 2009
„Lebend verfrachtet – warum Tiere lange Transporte ertragen müssen“ – so heißt der neue Film von Deutsche Welle TV. Die WSPA Welttierschutzgesellschaft konnte dank ihrer Kampagne „Handle with Care“ (HWC) dem Sender exklusives Filmmaterial, ein Interview mit HWC-Expertin Sofia Parente und wichtige Informationen zu Transportrouten zur Verfügung stellen... Klicken Sie hier für weitere Infos*

MASSENSCHLACHTUNG - EU lehnt Abwrackprämie für Kühe ab
Keine Unterstützung für den Bauernverband: Die EU-Kommission lehnt eine 
Schlachtprämie für Kühe trotz des dramatischen Preisverfalls der Milch 
ab. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637670,00.html*

Wenn das Ausland Druck ausübt, ist deutschen Behörden das deutsche Tierschutzgesetz offenbar gleichgültig: Staatssekretär feiert Tierquälerei als Erfolg: erst Russland, dann Libyen
Wie ein großer wirtschaftlicher Coup wird es verkündet: „Libyen öffnet Markt für deutsche Zucht- und Mastrinder“ titelt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in einer Pressemitteilung am 03. Juli 2009. Deutsche und libysche Veterinärdienste haben Vereinbarungen getroffen,  welche die Ausfuhr deutscher Rinder nach Afrika regeln. Lesen Sie hier mehr*

Kuhglück endlich wissenschaftlich definiert
+ 18.07.2009 + Die wichtigste Ursache für das Leiden der Kühe sei deren einseitige Züchtung auf maximale Milchleistung, sagen die Wissenschaftler in ihrem soeben veröffentlichten Gutachten.
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=472d7fa6408ms163,Kuhglueck+endlich+wissenschaftlich+definiert,6,a13295.html*

Pandemie - Forscher warnen vor Massentierhaltung
Forscher haben angesichts der weltweiten Ausbreitung der Schweinegrippe vor der Entstehung von Pandemien im Zusammenhang mit Massentierhaltung gewarnt. Massentierhaltung fördere nicht nur die schnelle Übertragung und Vermischung von Viren, sondern auch deren Mutation. Insbesondere auf die Gefahr einer Vermischung von Schweine- und Vogelgrippeviren weisen die Forscher in einer Studie hin.
Lesen Sie hier weiter: http://www.focus.de/panorama/vermischtes/pandemie-forscher-warnen-vor-massentierhaltung_aid_396119.html*

Milch und tote Kälber
Die Produktion von Kuhmilch ist keinesfalls so idyllisch, wie die hübschen Bildchen auf den Getränkekartons uns denken machen wollen. Sie bedeutet viel mehr eine Menge Leid, eine Menge Blut.
http://tierschutznews.ch/tiere/milch/1405-milch-und-tote-kaelber.html*

Lese-Empfehlung,
basierend auf einem Bericht in "Tier-ABC" 1/2008, Herausgeber Thilo Raiskup.
Das Tierschutzmagazin erscheint 4x/Jahr für 5 E und kann über diese Adresse bestellt werden: redaktion -at- tier-abc.de
 
Burkhard Marterer: Mein Weg durch die Hölle, 2002, 38 S.
 
Ein "Kopfschlächter" hat nach 15 Jahren "Arbeit" auf dem Schlachthof das Handtuch geworfen. Er konnte nicht mehr ertragen, daß z. B. die Schweine bei der CO2-"Betäubung" "entsetzlich leiden" und sie und die Rinder "oft lebend abgestochen" werden. Schlachten war ihm "vom Arbeitsablauf her immer das Liebste, Tierschutz war ein Bestandteil unserer Ausbildung und Gesellenprüfung". Diese Zeit muß lange vor der Zentralisierung der Schlachthöfe gelegen haben, denn der Ex-Schlächter beklagt sich über die entsetzlichen Zustände auf diesen Schlachthöfen genauso wie über die furchtbaren Transporte der Tiere in die Schächthöllen der arabischen Länder. Nach dem Schächturteil 2002 stieg er aus dem Mordsgeschäft aus, "weil alles schöngeredet wurde".
 
Dem ehemaligen Schlächter "kommen Fleisch und Wurst schon lange nicht mehr auf den Teller, und Tiere würde ich auch nie mehr töten". Jeder, der noch immer seine Augen aus egoistischem Kalkül fest zuschließt, sollte sein Fazit sehr verinnerlichen:
 
"Man kann sich auch innerlich wandeln, und diese Wandlung habe ich vollzogen. Die Masse ist nicht reif für eine positive Veränderung. Wenn die Menschheit jemals aus ihrem selbstgemachten Elend herauskommen will, führt dieser Weg nur über eine vegetarische Ernähung."
 
Dieses Büchlein sei auch und vor allem den ignoranten/rechtsbeugenden Richtern dringendst als Nachtlektüre empfohlen.
 
Die kleine Auflage aus 2002 ist vergriffen,
nachlesen und als pdf-Datei runterladen kann man hier:
http://www.vegetarismus.ch/hoelle/index.htm*
 
Mit freundlichem Gruß
astrid suchanek

Verbraucher bezahlen Traum vom fairen Handel
Die EU-Politik fördert mit ihrem Agrarsystem die Verteuerung der europäischen Lebensmittelpreise und schürt ganz nebenbei den Hunger in der Dritten Welt. Die europäischen Steuerzahler finanzieren dieses System mit. Lesen Sie hier mehr*

Steuerzahler müssen Tierquälerei subventionieren
Die Agrarsubventionen sind einer der größten Skandale in der Europäischen Union. Mehr als die Hälfte des EU-Etats fließt in die Landwirtschaft. Politiker und Lobbyisten haben viele gute Erklärungen dafür, warum die Milliardensubventionen für die Landwirtschaft unerlässlich sind. Leider sind die meisten Begründungen Halbwahrheiten – Politiker und Lobbyisten vertrauen darauf, dass der Bürger uninformiert genug ist, um darauf hereinzufallen. Lesen Sie hier mehr*

Seeweg zum Schlachthof Von Andreas Molitor (Spiegel) Geschäftsmodell Tierquälerei: Beim globalen Handel mit Vieh zählt nur der Profit. Wochenlang harren Rinder oder Schafe qualvoll auf Schiffen aus, bevor sie zum Sterben an Land kommen - notfalls auf gebrochenen Beinen. Lesen Sie hier mehr*

Massentierhaltung schadet Klima
http://www.handelsblatt.com/news/_pv/_p/203116/_t/ft/_b/1383819/default.aspx/index.html*

Zum Nachhören: Essen als Klimasünde
Eine aktuelle Studie entlarvt die Landwirtschaft als größten Klimakiller. Bei der Umwandlung von pflanzlichen Futtermitteln in Produkte wie Fleisch, Milch und Eier gehen 60 bis 90 Prozent der Energie verloren. Hinzu kommt das extrem klimaschädliche Verdauungsgas Methan, das Rinder, Schafe und Ziegen ausstoßen. Ernährungsökologen plädieren dafür, den Verzehr von Fleisch zu reduzieren.
Klicken Sie hier, um sich den Beitrag als mp3 beim Deutschlandfunk anzuhören.
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/01/16/dlf_20080116_1136_3111d246.mp3

 


- 2007 -



Die lange Fahrt in den Tod / Tiertransporte in Europa
Von Anja Schrum, Ernst-Ludwig von Aster und Wojtek Mroz; Redakteurin am
Mikrofon: Britta Fecke
Mit der EU-Osterweiterung ist Polen zum Umschlag- und Transitland für
Schlachtvieh geworden. Rund eine Million Nutztiere - Geflügeltransporte
nicht mitgerechnet - werden pro Tag durch Europa gekarrt. Ein grenzenloses
Geschäft - weitgehend unkontrolliert. 
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/660336*

F E A T U R E Gesichter Europas 
Die lange Fahrt in den Tod - Tiertransporte in Europa 
http://radioprogramm.ard.de/viewEvent.php?id=49701416*

Qualen auf Europas Straßen
Deutschlandradio - Germany
Dutzende Lkw rollen jeden Tag durchs Land: Rinder von Deutschland nach
Russland, Kälber von Polen nach Kroatien, Pferde von Weißrussland nach Italien. ...
<http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/661887/*

Die lange Fahrt in den Tod
Tiertransporte in Europa
Von Anja Schrum, Ernst-Ludwig von Aster und Wojtek Mroz; Redakteurin am Mikrofon: Britta Fecke
Mit der EU-Osterweiterung ist Polen zum Umschlag- und Transitland für Schlachtvieh geworden. Rund eine
Million Nutztiere - Geflügeltransporte nicht mitgerechnet - werden pro Tag durch Europa gekarrt. Ein
grenzenloses Geschäft - weitgehend unkontrolliert. ... 
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/gesichtereuropas/660336/*

Schweiz soll nicht Transitland für EU-Schlachttiertransporte werden
schweizerbauer.ch - Switzerland
Das neue eidgenössische Tierschutzgesetz, das Transportzeiten für Tiere
von maximal sechs Stunden erlaubt, ist allerdings noch nicht in Kraft. ...
<http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_14753.html*

Das ist EU-Tierschutz: Deutschlands "Masthühner" müssen noch enger rücken

Fleischindustrie - Tiertransporte zu günstig 
Den Schweinen und Rindern ergeht es so wie jeder globalisierten Ware: Ist die
Herstellung billig genug, lohnen sich auch weite Transporte. Lesen Sie hier mehr*

Das Geschäft mit dem Tod - Video zeigt schockierende Bilder hinter Fassade...

 

- 2006 -

Missachtung des EU-Tierschutzrechts bei Tiertransporten / Appell: Keine Rinder ins Kriegsgebiet im Nahen Osten!*

 

Tiertransporte

Warum die EU-Tiertransport-Richtlinie nicht greift
Die Tierschutzbeauftragte der hessischen Landesregierung, Frau Dr. Martin, referierte
am 9.3.2006 vor der EU- Enquetekommission in Straßburg über Probleme bei der
Durchsetzung der EU-Transport-Richtlinie. Der Vortrag von Frau Dr. Martin bezieht
sich dabei auf die Recherchen und Dokumentation von Animals’ Angels. Der Vortrag
zum Download. Klicken Sie dafür bitte hier*

- 2005 -

Keine EU-Exportsubventionen mehr für lebende Schlachttiere? Pustekuchen!

6.4.2005 Schlachttiertransporte - Erneut Missbrauch von EU-Steuergeldern angeprangert

01.04.05 Österreich: AS-News: Noch mehr Rindertransporte aus Österreich in den Osten!

 

Das ist EU-Tierschutz: Deutschlands "Masthühner" müssen noch enger rücken

From: "Menschen fuer Tierrechte - Presseinfos" <presse@tierrechte.de>

Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
===============================================
Pressemitteilung vom 08.05.2007

Deutschlands "Masthühner" müssen noch enger rücken

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist erschüttert über
den gestrigen Beschluss der EU-Landwirtschaftsminister zur Haltung
von "Masthühnern". In deutschen Ställen dürfen dadurch Enge und
Tierquälerei noch verstärkt werden. Der Verband wirft der Regierung
vor, diese massiv tierquälerische Richtlinie unter deutscher
Ratspräsidentschaft zum Abschluss gebracht zu haben.

Es gab bislang keine EU-Rechtsvorschriften zur Haltung und Zucht
von "Masthühnern". In Deutschland existiert nur eine freiwillige
Vereinbarung. Nach dieser fasst ein Quadratmeter Bodenfläche
höchstens 35 Kilogramm Masthühner, das sind in etwa 25 Tiere.
Die jetzt beschlossene Maximaldichte liegt bei 42 kg pro qm für
Stallverhältnisse, wie sie in Deutschland üblich sind. Danach
dürften deutsche Mäster nun bis zu 30 Tiere auf einen Quadratmeter
pferchen.

"Der Beschluss ist eine schallende Ohrfeige an die gutachtenden
EU-Wissenschaftler, die Besatzdichten jenseits der 30 kg als
Tierquälerei ablehnen, sowie an alle EU-Bürger, die sich klar
für mehr Tierschutz ausgesprochen haben," urteilt Dr. Kurt
Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte,
"Wir sind erschüttert, dass die Bundesregierung im Rahmen ihrer
EU-Ratspräsidentschaft den Tierschutz derartig grob missachtet."
Für den Verband ist es auch ein Wortbruch gegenüber dem
Koalitionsvertrag in dem es wörtlich heißt: "Wir werden uns auf
EU-Ebene für die Festlegung von hohen Tierschutzstandards einsetzen,
die diesem Anspruch genügen". Österreich habe sich hingegen als
einziger EU-Staat aus Tierschutzgründen dem Beschluss widersetzt
und nationale Vorschriften mit 30 kg pro qm verabschiedet.

EU-weit werden jährlich mehr als fünf Milliarden Hühner gezüchtet
und gemästet, über 350 Millionen davon in Deutschland. Zucht und
Haltung gehören zur stärksten Intensivierung in der "Nutztier"-
Haltung, mit katastrophalen Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden
der Tiere. Zu diesem Ergebnis kommt auch ein Bericht des
Wissenschaftlichen Ausschusses für Tiergesundheit und Tierschutz
der EU-Kommission. Dieser empfiehlt, eine Besatzdichte von 25 bis
30 kg pro qm nicht zu überschreiten.


Informationen: www.masthuehner.de

Kontakt:
Pressestelle - Stephanie Elsner,
E-Mail: elsner -at- tierrechte.de

Dazu noch: Hähnchenmast: EU gestattet Tierquälerei in Reinkultur
http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/182/182125.htm *
ebenso
"Massiv tierquälerische Richtlinie"
Mehr oder weniger Schutz für "Masthühner"?
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15898 *

+AGfaN e.V. deckt auf: Neuer Abgrund von Tierquälerei!*

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Das Geschäft mit dem Tod - Video zeigt schockierende Bilder hinter Fassade...

Utl.: Dokumentarfilm "Das Geschäft mit dem Tod" 
zeigt einen schockierenden Blick hinter die saubere Fassade eines deutschen Lebensmittelbetriebes

Die wenigsten wissen unter welchen Umständen ihr Schnitzel oder ihre Wurst hergestellt wird. "Das Geschäft mit dem Tod" ist ein drastischer Film, der mit schockierenden Bildern die unhaltbaren Zustände in einem ganz normalen Schweinemast-Betrieb dokumentiert. Schwerverletzte Tiere vegetieren bewegungslos in dunklen, nach Kot und Urin stinkenden Lagerhallen zwischen ihren verendeten Artgenossen; Ferkeln werden ohne Betäubung Schwänze, Ohren und Hoden ab- bzw. herausgeschnitten. An tierärztliche Versorgung ist für kranke Ferkel und Sauen nicht zu denken - aus Kostengründen wird der Tod vieler Tiere einkalkuliert.
Der Film, der ab sofort auf der Homepage www.peta2.de zu sehen ist, basiert auf umfangreichem Recherchematerial, das u.a. der Siegener Tierschutzverein "Die Tierfreunde e.V." zusammengetragen hat. Als prominenter Unterstützer konnte Tierfreund, Vegetarier und langjähriger PETA-Supporter Thomas D von den Fantastischen Vier gewonnen werden. 
"Seit ich die schlimmen Bilder von den misshandelten Siegener Schweinen gesehen habe, quält mich die Frage:
Gibt das Tierschutzgesetz hier in Deutschland wirklich nicht mehr her?" (Thomas D) 

Weitere Informationen über eine gesunde, fleischfreie Ernährung sowie zahlreiche Rezepte sind über
www.peta.de, www.peta2.de oder www.GoVeggie.de erhältlich. 

Das Feature finden Sie hier:
http://www.peta2.de/spotlight/p261/tierschutzskandal_made_in_germany_thomas_d_+_PETA_decken_auf.html*
Quelle:  Tierlieb-Newsletter

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Keine EU-Exportsubventionen mehr für lebende Schlachttiere? Pustekuchen!

Getrübte Freude trotz Abschaffung der EU-Exportsubventionen für lebende Schlachttiere
23.12.05 animal 2ooo) 

Der Verband animal 2ooo begrüßt zwar die heute
beschlossene Abschaffung der EU-Exportsubventionen für lebende Schlachttiere, kritisiert aber
die Rolle der deutschen Regierung: mit verursacht durch Deutschlands Wunsch nach
unterschiedlicher Behandlung von Schlacht- und Zuchttieren bleibt der Export lebender
Zuchttiere weiterhin subventioniert. Es muss sich erst zeigen, ob die Unterscheidung wirklich
praktikabel ist, meinen die Tierrechtler. „Die Gefahr, dass zukünftig Schlachttiere als
Zuchttiere deklariert und mit Subventionen in den Nahen Osten exportiert werden, ist groß,
weil die Kontrolle über den Verbleib und die Behandlung der Tiere -sofern sie überhaupt
besteht- an der EU-Grenze endet“, meint Dr. Pedro de la Fuente, stellv. Vorsitzender des
Tierrechtsverbandes. Er befürchtet, dass eine Differenzierung zwischen Schlacht- und anderen
Tieren nur die Deklaration der Tiere auf dem Papier beeinflussen wird, nicht aber ihre
Verwendung im Ausland.
„Damit hätte man lediglich eine neue Hintertür gebaut, durch die praktisch der gesamte
bisherige Export ginge“, so de la Fuente weiter.
Die EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel hatte zunächst die Abschaffung ALLER
Exportsubventionen für lebende Tiere vorgeschlagen und ist mit diesem Vorhaben nicht zuletzt
am Widerstand Deutschlands gescheitert. Die Regierung hat daher nach Auffassung von animal
2ooo gegen den Tierschutz gehandelt und im Widerspruch zum Koalitionsvertrag, in dem
versprochen wurde, man werde sich in der EU für Tierschutzstandards, „die diesem Anspruch
genügen“ einsetzen und für die Reduktion der Lebendtiertransporte. „Wir sehen einen
deutlichen Unterschied zwischen Koalitionspapier-Theorie und Brüssel-Praxis der Regierung“
äußert de la Fuente enttäuscht.

animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V.

Passend dazu:

Leider nur Teilerfolg fuer den Tierschutz:

Teilerfolg fuer den Tierschutz:
Endlich Exportsubventionen fuer lebende Schlachtrinder gestrichen
Pressemitteilung Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Der EU-Verwaltungsausschuss fuer Rindfleisch ist in seiner heutigen Sitzung dem
Antrag der EU-Kommissarin Mariann Fischer-Boel teilweise gefolgt und wird damit die seit
langem umstrittenen Exporterstatt- ungen fuer lebende Schlachtrinder ab sofort streichen. Der
Export von so genannten Zuchtrindern, meist tragender Jungkuehe nach Nordafrika, wird vorerst
allerdings weiter subventioniert werden.
Der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte, der seit 15 Jahren gemeinsam mit anderen
europaeischen Tierschutz- und Tierrechts- verbaenden sowie dem Bund der Steuerzahler an
vorderster Linie gegen diese Steuerverschwendung fuer Tierquaelerei gekaempft hat, zeigt sich
ueber diesen Erfolg jedoch nur teilweise zufrieden, da der nur geringfuegig schonendere
Transport von tragenden Faersen auf Lkws und Schiffen ueber das Mittelmeer nach Marokko oder
Algerien vorerst auch in Zukunft mit Steuergeldern gefoerdert werde. "Die Gefahr, dass
zukuenftig Schlachttiere als Zuchttiere deklariert und mit Subventionen in den Nahen Osten
exportiert werden, ist gross", meint Dr. Pedro de la Fuente, Vorstandsmitglied des
Bundesverbandes Menschen fuer Tierrechte. 
Im Jahr 2004 wurden 113. 201 so genannte Schlachtbullen lebend von Deutschland
zumeist in den Libanon exportiert, 205.128 aus der EU insgesamt, von Januar bis Oktober 2005
waren es rund 30. 000 deutsche Schlachtbullen.
Mit Sorge beobachtet der Bundesverband Menschen fuer Tierrechte auch die zunehmenden
Ausfuhren von lebenden Rindern aus Brasilien bis in den Libanon. Hier muesse verstaerkt auf
internationale Tierschutz- standards hingewirkt werden.
~~~~
der infodienst:
Menschen fuer Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
eMail: info@tierrechte.de Internet: http://tierrechte.d

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Schlachttiertransporte - Erneut Missbrauch von EU-Steuergeldern angeprangert

6.4.2005

Erneut Missbrauch von EU-Steuergeldern angeprangert
Für ein Ende der EU-Subventionen für Schlachtrinder-Exporte

Eine europaweite Kampagne unter dem Motto „Stop the Bull Ship“ soll die von der EU subventionierten Lebendtier-Exporte in den Nahen Osten endgültig zu Fall bringen. Die European Coalition for Farm Animals (ECFA), ein Bündnis europäischer
Tierschutzverbände unter Federführung der britischen Compassion in World Farming (CIWF) und dem ebenfalls dem Bündnis angehörenden Bundesverband Menschen für Tierrechte stellten die neue Kampagne heute in Brüssel vor.

Die englische Schauspielerin Joanna Lumley präsentierte einen neuen, von CIWF verdeckt aufgenommenen Film und eine
20-seitige Dokumentation über das Ausmaß der Leiden, denen die Schlachtrinder auf dem langen Transport von der EU in den Nahen Osten und bei der betäubungslosen Schlachtung ausgesetzt sind.

Rund 200.000 lebende Rinder gehen jedes Jahr aus der EU zum Schlachten in den Nahen Osten. Die größten Exporteure sind Deutschland, Frankreich und Irland. Deutschland exportierte im Jahr 2003 96.722 Schlachtrinder und im Jahr 2004 112.726 Tiere in den Libanon.

Die Händler erhalten bis zu 231 Euro an so genannter Exporterstattung für jedes ausgeführte Tier, zusätzlich zum Verkaufserlös.
Rund 60 Millionen Euro gibt die EU jährlich dafür aus. Obwohl die allermeisten EU-Bürger diesen grausamen Handel mit lebenden Tieren ablehnen, finanzieren sie ihn über ihre Steuergelder wohl oder übel mit.

Seit der Einführung dieser Exportsubventionen im Jahr 1989 stehen diese im Kreuzfeuer der Kritik. Das Europäische Parlament votierte mehrmals für ihre Streichung aus dem EU-Haushalt. Selbst die deutsche Regierung fordert ihre Abschaffung, obwohl Deutschland der größte Empfänger dieser Subventionen ist. Die EU-Kommission hat deshalb im Februar 2003 die Ausfuhrerstattungen für lebende Schlachtrinder auf die Länder Libanon und Ägypten begrenzt. Da der Libanon aber das Hauptzielland für die Exporte ist, hat sich an der Situation nichts geändert.

„Es ist ethisch untragbar, dass Steuergelder der EU-Bürger weiterhin dazu verwendet werden, einen Handel zu fördern, der
routinemäßig enormes Tierleid verursacht. Die Europäische Kommission und der Agrarministerrat müssen nun unverzüglich
handeln und alle Subventionen für Lebendrinderexporte aus der Europäischen Union vollständig abschaffen“, fordert Dr. Pedro de la Fuente, Vorstandsmitglied im Bundesverband Menschen für Tierrechte und Sprecher der Arbeitsgruppe Tiertransporte.

Kontakt: Dr. Pedro de la Fuente, mobil 0049 - 173 - 38 75 993

DVDs, Mini DV-Kopien und VHS-Kopien des Films sind auf Anfrage erhältlich.

Eine PDF-Datei der vollständigen „Stop the Bull Ship“-Dokumentation mit Fotos und Filmmaterial ist abrufbar unter:
www.ciwf.org.uk/stopthebullship*

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Österreich: AS-News: Noch mehr Rindertransporte aus Österreich in den Osten!

Das trifft wohlgemerkt nicht nur auf Österreich zu!

Betreff: AS-News: Noch mehr Rindertransporte aus Österreich in den Osten!
Datum: Fri, 1 Apr 2005 11:57:58 +0200
Von: "Animal Spirit" <office@animal-spirit.at>
An: <Undisclosed-Recipient:;>


"Tierschutz"-Ministerin Rauch-Kallat freut sich über zusätzliche 
Horror-Tiertransporte nach Rußland

In der heutigen APA-Aussendung jubelt Rauch-Kallat darüber, daß nach der 
Sperre der heimischen Zuchtrinder auf Grund der allgemeinen BSE-Situation in 
der EU im Jahr 2001 "der Wegfall des Importstops nach Rußland ausschließlich
für österreichische Rinder den guten Gesundheitsstatus der österreichischen 
Zuchtrinder sowie das reibungslose Funktionieren des österreichischen 
Veterinärdienstes bestätige."

Was die "Tierschutz"-Ministerin, die sich hier offenbar als Lobbyistin der 
Agrarindustrie und der Transportlobby sieht, allerdings nicht dazu sagt, ist 
daß nunmehr zusätzlich zu den ca. 80.000 Nutzrindern, die jährlich aus 
Österreich exportiert werden, auch noch zigtausende Rinder für einen mehrere 
1000 Kilometer langen Horrortransport nach Rußland dazukommen werden.

"Tierschützer aus ganz Europa kämpfen seit Jahren gegen diese 
Langzeittiertransporte und für eine EU-weite Beschränkung auf maximal 8 
Stunden Fahrtzeit", empört sich Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL
SPIRIT. "Doch bislang sind unsere Bemühungen und Millionen von 
Unterschriften empörter EU-Bürger immer am Widerstand der Profitinteressen 
von Transportlobby und Fleischmafia gescheitert. Ermöglicht wird dieser
Wahnsinn nur durch massive Subventionen von ca. 100 Millionen Euro jährlich 
an Exportprämien, finanziert u.a. aus unseren Steuergeldern!"

Schon jetzt werden jedes Jahr über 400 Millionen Tiere kreuz und quer durch 
Europa gekarrt; wenige Wochen alte Kälber z.B. "reisen" oft von Polen über 
2.500 Kilometer oder 95 Stunden bis nach Süditalien oder Spanien. Einen
derartigen Transport von Saugkälbern von Österreich nach Spanien hat Dr. 
Plank selbst verfolgt. Panik, Hunger, Durst, Verletzungen und Schmerzen sind 
ständige Begleiter, bis zu 10 % dieser armen Tiere überleben die Torturen
nicht (sog. "Transportausschuß"). Transporte von Schlachtrindern per LKW und 
Schiff nach Nordafrika, wo sie ohne Betäubung geschächtet werden, dauern 
meist eine Woche und länger und gehen bis über 3.600 Kilometer!

Tierarzt Dr. Plank fordert daher zum wiederholten Mal von der Politik den
* sofortigen Stop der EU-Subventionen für Tiertransporte in Drittstaaten,
* die ausnahmslose EU-weite Begrenzung der Lebendtiertransporte auf 8 
Stunden,
* strengste Kontrolle und Exekution der bestehenden EU-Richtlinie, sowie in 
Österreich häufigere und genauere Kontrollen in JEDEM Bundesland.

"Es geht nicht an, daß in Zeiten, wo die Bevölkerung immer sensibler auf die 
zunehmende Barbarei gegenüber sog. Nutztieren reagiert, von der Politik - 
und noch dazu von einer Tierschutz-Ministerin - solche Langzeit-Transporte
weiterhin subventioniert und sogar noch bejubelt werden", so Dr. Plank 
abschließend.

Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank, 0676/7082434

Unterschriftenlisten gegen Tiertransporte auf 
www.animal-spirit.at/uliste_tt.doc*

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