Der (Alp)Traum vom Artenschutz. Die Realität - Wilderei wohin das Auge sieht

 

Wir bekommen die Erde garantiert noch kaputt: 
Club of Rome warnt Wirtschaft vor dramatischen Schäden
08.05.2012, 10:50 Uhr
http://wirtschaft.t-online.de/club-of-rome-warnt-wirtschaft-vor-dramatischen-schaeden/id_56234556/index 

Zum heutigen Bericht des Club of Rome, Kommentar von Gunter Bleibohm:
http://wirtschaft.t-online.de/club-of-rome-warnt-wirtschaft-vor-dramatischen-schaeden/id_56234556/indexeine 

Eine kleine Bemerkung von mir:
A r t e n s t e r b e n . - Tierarten sterben mit rasender Geschwindigkeit aus, Pflanzenarten sterben mit rasender Geschwindigkeit aus. Die Menschheit wächst mit rasender Geschwindigkeit und frisst sich in den Raum der ausgestorbenen Arten.
Aber wer vermisst überhaupt ausgestorbene, vernichtete Arten?
Arten, von denen uns unsere philosophische Überzeugung doch lehrt, dass all das, was nicht existiert, auch nicht leiden kann.
Nur das Erinnerungsvermögen des Menschen, das sich beim Blättern in den Büchern der Historie auf vergangene Vielfalt besinnt, denkt an vernichtete Arten zurück – aber emotionslos, sowenig wie das Fehlen der Saurier heute bedauert wird. Man ist soweit im Denken, im Fühlen und Empfinden verkommen, dass die eigene Art als ausreichende Vielfalt genommen wird.
Was wird in Zukunft sein?
Die Menschheit wird in kurzer Zeit sich selber allein auf einer zementierten Erde gegenüberstehen und alle Gnadenlosigkeit und Brutalität am eigenen Leib erleben, nämlich die gleiche Brutalität, mit der die Vielfalt des Lebens der Hybris der menschlichen Dummheit geopfert wurde.
Die Natur hat sich aber in Wartestellung zurückgezogen und beobachtet mit kosmischem Gelächter den Untergang einer Mörderspezies, die eigene Versklavung der Krone der Idiotie.
Der Mensch als Witz der Evolution, als schlechte Komödie auf der Bühne des Universums – so wird es im Feuilleton der Götter zu lesen sein.
Gunter Bleibohm

12.03.2012 16:00 Uhr Hunderte Elefanten in Kamerun getötet
In Kamerun kämpfen Soldaten und Tierschützer um die verbleibenden Elefantenbestände. Wilderer töten die Tiere, um ihre Stoßzähne 

abzuhacken. Der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) fordert ein Ende des Elfenbeinhandels.
http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Magazin/Uebersicht/Hunderte-Elefanten-in-Kamerun-getoetet 

Greenpeace-Video zeigt Todeskampf eines der letzten Sumatra-Tiger
http://www.tierarztblog.com/2011/07/30/greenpeace-video-todeskampf-sumatra-tiger/  

Kein Wunder, wenn die CITES Bonzen den Elfenbeinhandel freigeben - anderen aber genau das verbieten wollen: Aktuell: Hilferuf aus Kamerun - Mehrere hundert Elefanten gewildert!
http://www.prowildlife.de/LAGA 

2012 Seit Januar mindestens 200 Elefanten in Kamerun gewildert
http://www.ifaw.org/de/aktuelles/seit-januar-mindestens  

Mein Kommentar: Na da haben sich die Artenschützer ja wieder ins Zeug gelegt, gelle?

*  *  *

Es wundert einen nicht, wenn es im Artenschutz nicht weitergeht, wenn selbst Minister am wildern sind:

Nashorn-Hörner im Auto eines Ministers gefunden
Rhino Horns Found in Minister's Car
LOCAL Government, Rural and Urban Development Deputy Minister Cecil Zvidzai has been named in a case in which three men were arrested in possession of two rhino horns worth US$120 000 last week.
http://allafrica.com/stories/201201110097.html  

Das Ausrotten geht lustig weiter... Sumatra Tiger aus Falle gerettet
Rare Sumatran tiger rescued from trap in Indonesia


- 2011 und älter -


BUCH-TIPP: Das Ende der Artenvielfalt
2010 veröffentlichte der holländische Toxikologe Henk Tennekes ein international beachtetes Fachbuch mit dem Titel "Desaster in the Making". http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=472d7fa13952ms298  

29.12.11 
Elfenbeinhandel: Tierschützer sprechen von Rekord

Für Elefanten war das laufende Jahr nach Angaben von Tierschützern eines der Schlimmsten seit mehr als zwei Jahrzehnten: Nach Angaben der Tierschutz-Organisation Traffic seien die Funde mit jeweils mehr als 800 Kilogramm illegalen Elfenbeins dramatisch gestiegen. Mehrere tausend Elefanten wurden demnach von Wilderern getötet. Das meiste Elfenbein aus Afrika sei für China und Thailand bestimmt, so die Tierschützer. Die Elfenbeinhändler profitieren von dem Aberglauben, dass Pulver aus Elfenbein, eine potenzfördernde Wirkung hat.
http://www.radiobasel.ch/aktuell/nachrichten/elfenbeinhandel-tiersch%C3%BCtzer-sprechen-von-rekord-2011-12-29 

 

Holz aus heimischen Wäldern ist als natürlicher und nachwachsender Rohstoff umweltfreundlich und zeitgemäß. Doch gilt das auch für Tropenholz?
Nach Jahren des Boykotts und der Aufklärungsarbeit durch Umweltschützer waren Produkte aus Tropenholz lange Zeit Synonym für 
Raubbau und Plünderung. Als Folge gingen deren Verkaufszahlen drastisch zurück. Inzwischen hat die Branche ihr Image aufpoliert. 
Geworben wird mit Tropenholz aus Plantagen und „nachhaltiger Waldwirtschaft“. Auf Gartenmöbeln, Frühstückbrettern und Besenstielen 
kleben angebliche „Ökosiegel“ und „Zertifikate“. Die KonsumentInnen sind verunsichert, viele Firmen und Kommunen ratlos. Darf 
Tropenholz inzwischen wieder guten Gewissens gekauft werden? Rettet den Regenwald sagt ganz klar: Nein! Nachfolgend zwölf 
Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Tropenholz. http://www.regenwald.org/12-fragen 

Illegal Animals: Photos from the International Black Market
The international animal trade is thriving, and smugglers are illegally hunting, buying and selling species ranging from Tigers to Turtles...
http://www.ibtimes.com/articles/182288/20110718/animal-smugglers-blackmarket-news-gecko-police.htm 

Bedrohtes Symbol: Nur noch 1411 Tiger in Indien
n-tv.de NACHRICHTEN
Besonders einschneidend war und ist jedoch der Verlust des natürlichen
Lebensraums der Tiere. "Für Streifzüge, Nahrungssuche und Paarung
benötigt ein Tiger ... http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Nur-noch-1411-Tiger-in-Indien-article856153.html




Re: Nepal emerges as 'poacher's paradise'] - Nepal - das neue Paradies der Wilderer
Bei France 24.com findet sich folgender englischer Artikel
Nepal, das neues Wildererparadies
(...) Tierschuetzer sagen, dass Nepal sich schnell zu einem Umschlagplatz fuer gefaerdete Arten wie Rhinozerushoerner und Tiegerfelle entwickelt, die aus Indien ueber das Himalaya Gebirge in das benachbarte China geschmucggelt werden.
Den kompletten Artikel  in englischer Sprache können Sie hier einsehen: http://www.france24.com/en/node/4920278*

 

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