|
Jägerlatein - Tierschutzkommentare und anderes 2009 + 2010 |
Besuchen Sie
zu diesem Thema auch die Seite Jägerlatein
unglaublich![]()
|
Lesenswerte Merkblätter u.ä.
|
Waldshut-Tiengen Umwelt Jagd - „Persönlich bin ich gegen das Töten von Tieren“
Offener Brief: - Reform zum Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz – ein Zwischenruf
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=551&Itemid=86
Pro iure animalis Newsletter vom 01.06.2010
>>>>> Bitte großzügig weiterverteilen! Besten Dank! <<<<<
Liebe Tierfreunde,
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos haben einen Offenen Brief bzw. Zwischenruf verfasst, der heute an die Verantwortlichen der
Landesjagdgesetzreform in Rheinland-Pfalz geht. Bei der Erarbeitung des Entwurfs zur Gesetzesänderung sind - wie zu erwarten war -
sämtliche Aspekte des Tierschutzes außen vor geblieben und die einzigen, die wirklich gestaltend bei dem Entwurf mitarbeiten durften,
sind die Jäger selbst.
Eine Bankrotterklärung für den Tierschutz und für demokratische Prinzipien!
Lesen Sie selbst http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=551&Itemid=86
Weitere Infos unter: www.pro-iure-animalis.de
Lesen Sie dazu bitte auch folgendes:
|
pro
iure animalis |
>>>>>
Bitte großzügig weiterverteilen! Besten Dank! <<<<<
Liebe Tierfreunde, wie bereits bekannt, erarbeitet rheinland-pfälzische Landesregierung zur Zeit einen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Landesjagdgesetzes. Aspekte eines modernen Tier-, Natur und Umweltschutzes finden sich darin nicht. (Hier finden Sie den Gesetzesentwurf.) Im wesentliche finden verwaltungstechnische Aspekte Würdigung. Zu Wort gekommen sind bei der Diskussion um die Gestzesnovellierung ausschließlich die Jäger selbst bzw. pro Jagd eingestellte Gruppierungen. Dieser Vorgang ist so weit gegangen, dass zwischen dem Landesjagdverband, Ministerpräsident Beck und Ministerin Conrad Details zum Gesetzesentwurf im stillen Kämmerlein ausgehandelt wurden. Eine Kommentierung des Entwurfes vom Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz finden Sie hier. Lesen Sie auch dazu unseren Zwischenruf . Protestieren Sie mit uns gegen diesen Gesetzesentwurf und gegen die von dem Ministerium an den Tag gelegte undemokratische Vorgehensweise. Dazu haben wir ein Fomular zum direkten Absenden einer Prostestmail für Sie vorbereitet. Das Protestschreiben erhalten Ministerpräsident Beck, Ministerin Conrad sowie Herr Ridderbusch und Herr Jacob, die den Gesetzesentwurf erarbeitet haben. Und hier gehts zur der Protestmail ... Herzliche Grüße Gunter Bleibohm | Harald Hoos | Willi Schuppert | Bettina Volpe |
|
Protestaktion: Sachsens Jägerminister möchte sich die Wölfe unter den Nagel reissen |
From: "Boris Buergel" <bobo@hirnriss.in-berlin.de>
To: "Tier-Info" <Tierinfo@gmx.de>
Protestaktion gegen Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht
Liebe JagdgegnerInnen,
Sachsens Umweltminister (und nebenbei Präsident des Schützenbundes
Sachsen) Frank Kupfer hat angekündigt, den Wolf demnächst dem Jagdrecht
unterstellen zu wollen.
Hier einige Links zu Pressemitteilungen zum Thema:
http://www.pr-inside.com/de/kupfer-will-wolf-in-jagdrecht-aufnehmen-r1851149.htm
http://www.ad-hoc-news.de/kupfer-will-wolf-in-jagdrecht-aufnehmen-schutzstatus-des--/de/Nachrichten/21241259
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/7362221.php
http://www.lr-online.de/politik/Tagesthemen-Heftige-Kritik-an-Aufnahme-des-Wolfes-in-Sachsens-Jagdrecht;art1065,2894323
Zwar wird natürlich betont, dass der Wolf ja immer noch streng geschützt
sei, doch man müsste schon äusserst naiv sein, um nicht zu erkennen, wo
die Reise hingeht.
Natürlich wollen die Lodensäcke den Wolf möglichst bald wieder bejagen
können und die Aufnahme ins Jagdrecht ist nur der erste Schritt. Doch
dieser Schritt ist ein katastrophaler Dammbruch für den Wolfsschutz in
Deutschland. Deshalb ist genau jetzt der Zeitpunkt für massiven Protest
gegen dieses Vorhaben.
Die Wölfe brauchen unsere Hilfe dringender als je zuvor! Lassen wir
Herrn Kupfer spüren, dass auch Wölfe eine Lobby haben!
Jeder von uns sollte einen eigenen Protestbrief formulieren und per Post
(Emails lassen sich zu schnell löschen/filtern) an die auf dieser
Webseite genannten Adressen verschicken:
http://www.frank-kupfer.de/kontakt.asp
Auch wenn es schwer fällt - achtet darauf, sachlich zu bleiben und Eure
Argumente klar und nachvollziehbar zu formulieren. Auf Emotionen,
Beleidigungen, Beschimpfungen und vor allem Drohungen sollte verzichtet
werden. Wir sind die Guten, wir sind gebildet, wir haben die besseren
Argumente. Nehmt Euch zur Ausarbeitung Eurer Briefe die Zeit die Ihr
braucht, achtet auf korrekte Rechtschreibung.
Hier unsere wichtigsten Kernargumente:
- Im Jagdrecht würde der Schutzstatus des Wolfes insgesamt aufgeweicht,
die rechtliche Situation bei illegalen Abschüssen verkompliziert
(Stichwort "Hegeabschuss")
- Eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wird mit dem (in letzter Zeit
vornehm verschwiegenen) Ziel einer möglichst zeitnahen Bejagung
gefordert. Da die Population auf absehbare Zeit nicht als stabil
bezeichnet werden kann und eine Bejagung daher ausgeschlossen werden
muss, ist dies völlig unnötig.
- Die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht würde dessen Akzeptanz bei der
Jägerschaft wohl kaum erhöhen, dafür aber Begehrlichkeiten wecken, ihn
möglichst bald wieder bejagen zu können.
- Der Konflikt zwischen Naturschutz und Jägerschaft würde nicht
entschärft, sondern im Gegenteil zu einer weiteren Verhärtung der
Fronten oder gar zu einer Eskalation führen.
- Mitarbeit beim Wolfsschutz ist für Jäger bereits jetzt möglich und
wird auch praktiziert, durch die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht würde
man dagegen eher den Wolfsgegnern unter den Jägern entgegenkommen.
- Nach zahlreichen illegalen Wolfsabschüssen in der jüngeren
Vergangenheit und nicht enden wollender Anti-Wolf-Stimmungsmache aus den
Reihen der Jäger kann der Jägerschaft insgesamt nicht das nötige
Vertrauen entgegengebracht werden, mit dem Wolf im Jagdrecht
verantwortungsvoll umzugehen.
Diese Liste ist kein Musterbrief, den Ihr per Copy/Paste verwenden
sollt. Bitte übernehmt den Inhalt, benutzt aber eigene Formulierungen.
Fallen Euch noch weitere Argumente ein? Oder habt Ihr weitere Vorschläge
für Adressen an die Protestpost gesendet werden sollte? Habt Ihr Ideen
für weitere Gegenmaßnahmen? Immer her damit.
Falls es zum dem Thema noch Fragen geben sollte, beantworte ich diese
natürlich gerne.
Die Weiterverbreitung dieses Protestaufrufs ist ausdrücklich erwünscht!
Grüße Boris
Bitte gleich die Petition unterzeichenen
Der Wolf gehoert nicht ins Jagdrecht Herr Kupfer
Gegen die Aufnahme in das Jagdrecht!
http://www.thepetitionsite.com/1/helft-den-woelfen-in-sachsen
Verschiedene News von pro iure animalis
Wir haben einen neuen Flyer "Ihr Blick auf Jagd & Jäger: Eine Checkliste" erarbeitet, der Ihnen hilft, Jagdvergehen aufzudecken und das Verhalten von Jägern kritisch zu durchleuchten. Der Widerstand gegen die lebensverachtende Hobbyjagd kann mit Ihrem Engagement auf eine breitere Basis gestellt werden.
Die Details des Flyer finden Sie hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=508&Itemid=82
Gemeinsam mit weiteren 34 Tierschutzorganisationen haben wir die "Grundthesen zur Jagd" veröffentlicht. Die Grundthesen stellen die gemeinsame Position des überwiegenden Teils der Tierrechtsbewegung dar und können auch als Flyer bezogen werden unter:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=507&Itemid=82
Neben "Totentanz der Tiere", dem "Seelenverkäufer" ist ein drittes Tierrechtsbuch von Dr. Gunter Bleibohm erschienen, das in einer völlig undogmatischen Sichtweise die wesentlichen Punkte des ökologischen Desasters beleuchtet, das dem Planeten Erde, der Natur, aber besonders der Tier- und Menschenwelt bevorsteht. "Comedia finita est - die Komödie ist beendet" lautet der Titel; das Buch kann ausschliesslich über pro-iure-animalis bezogen werden und ist nicht im Buchhandel erhältlich:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=338&Itemid=89
Auch hier gilt selbstverständlich, dass sämtliche Einnahmen aus Buch- und Flyerverkäufen in den Tierschutz fließen.
- 2009 -
PM 05-12-09 Von Hartmann Jenal - Wann hat das Massaker in unseren Wäldern ein Ende
Auszug aus dem pro iure animalis Newsletter vom 22.11.2009 - Treibjagden
7.11.2009 Rückblick: Demonstration und Mahnwache in Mainz
Passend dazu: Stellungnahme zu Hubertusmessen in Kirchräumen von AKUT e.V.
* * *
Nacht des Fuchses, Hof bei Salzburg
Gestern Abend fand in Hof bei Salzburg einmal mehr die unselige ‚Nacht des Fuchses’ statt. Natürlich gibt es für das mittelalterlich anmutende 'Fest' - Männer und leider auch immer mehr Frauen ihrer Männlichkeit frönend (bezogen auf beiderlei Geschlecht), waffenstarr und in einig Harmonie, immerwährender Präsenz des Hochprozentigen, im Fackelmeer der knisternden Feuer und der Boden voller blutbefleckter Opfer ihrer abhanden gekommenen Menschlichkeit - eine mehr als glaubhafte Rechtfertigung
Lesen Sie hier
weiter*
Gefährdung Ihrer Sicherheit durch Treib- und Drückjagden
Auslandsjagd und ausländische Jäger in Deutschland
PM 05-12-09 Von Hartmann Jenal - Wann hat das Massaker in unseren Wäldern ein Ende
Offener Brief an Staatssekretär Klaus Borger, Bild-Zeitung Saar- Saarbrücker Zeitung, Saarländische Rundfunk
Tierschutzverbände wie Wildtier und Artenschutz (Witas e.V.) und Menschen für Tierrechte Saar e.V. fordern den Staatssekretär Klaus Borger auf dem Massaker in unseren Wäldern Einhalt zu gebieten.
„ In den Wäldern herrscht nur noch Kaos und Anarchie, so Hartmann Jenal als Vorsitzender von Witas e.V. Die sozialen gewachsenen Strukturen der Wildtiere sind durch die Jäger zerschossen worden. Leittiere, welche die Vermehrungsraten kontrollieren, sind in den Rotten und Verbänden schon lange nicht mehr vorhanden und somit machte jeder mit jedem. Die Populationsdynamik ist durch den immer mehr zunehmenden erheblichen Jagddruck enorm gestiegen und es scheint kein Ende in Sicht. Die Wildschweine hausen wie die Vandalen in den Orten, da ihnen die Führung durch die Leitbachen fehlt. Die Füchse, die normal monogam sind, sind in der Wahl neuer Partner nicht mehr wählerisch, da die Paare durch die Jäger auseinander geschossen werden und so jedes weibliche Tier befruchtet wird. Das Töten dieser Tiere hat bei den Jägern oberste Priorität und die Argumentationen sind so was von scheinheilig und an den Haaren herbei gezogen, dass jeder erkennt den Jägern geht es nur ums Töten. Obwohl der Fuchs neben den anderen Waldtieren, in normalen natürlichen Umständen sehr feinfühlig und sensibel im Bezug auf Populationsdíchte reagiert, scheint es den Tieren mittlerweile auch egal wo und wann wie viel Nachwuchs produziert wird. Hauptsache die Verluste durch die Jagd werden einigermaßen ausgeglichen. Eigentlich sollte man von Jägern erwarten können, dass sie ein einsehen haben mit den Wildtieren die nicht verzehrt werden können und damit keine Rechtfertigung der Jagd unterliegen. Eine Überpopulation wird nicht zu erwarten sein, wenn die Jagd auf diese Tiere eingestellt wird. Nur scheint es so, dass es Vorrang hat den teuren Spaß auch ausleben zu können.
So kann es nicht weiter gehen. Die Jäger stellen sich selbst als Wohltäter der Menschheit dar und sind die eigentlichen Verursacher dieser Zustände in und um die Wälder. Es wird schon lange kein Naturschutz mehr durch die Jäger betrieben, sondern nur noch vom eigenen Ego getrieben wer erlegt die schönste Trophäe.
Hartmann Jenal Witas e.V.
Auszug aus dem pro iure animalis Newsletter vom 22.11.2009
Treibjagden
Der Herbst ist immer die Zeit der großen Treibjagden, des großen Massentötens der Wildtiere und der Gefährdung ahnungsloser Mitmenschen, die in eine solche Schiessveranstaltung hineingeraten. Nachdem diese Woche wieder ein Jäger bei einer solchen Jagd in Rheinland-Pfalz erschossen wurde, möchten wir nochmal das enorme Gefährdungspotential solcher tierschutzwidrigen Jagdformen herausstellen.
Mit groß angelegten Treib- und Drückjagden von bis zu 300 Freizeitschützen stellen sich die Jäger mit Unterstützung der opportunistischen Behörden als Beschützer und Retter der vom Wild - mal sind es Wildschweine, mal ist es der Fuchs - bedrohten Natur und Menschheit dar.
Grundsätzlich bleibt in der öffentlichen Diskussion hingegen unerwähnt, dass von solchen Jagden selbst in hohem Maß eine starke Gefährdung für die Bevölkerung ausgeht.
Eine Treibjagd mit Dutzenden von Jägern wird zu einer unkontrollierbaren Veranstaltung, die absurderweise zudem nicht genehmigungspflichtig ist und der Selbstkontrolle der Jäger überlassen wird.
In Deutschland, wo normalerweise das letzte und auch das allerletzte Detail geregelt ist, ist es erlaubt, ohne Ankündigung derartige Treffen einzubestellen und ohne adäquate Warnhinweise ahnungslose Mitbürger - Mütter mit ihren Kindern, Familien mit ihren Hunden, kurz alle Passanten -, in erheblichem Maß zu gefährden.
Rücksichtslos gegenüber Sonn- und Feiertagsruhe wird die Bevölkerung durch diese Gruppen gestört, gemaßregelt und belästigt. Auf Grund fehlender bzw. mangelnder Kennzeichnungen und Hinweise geraten Passanten ohne Wissen in eine solche Jagd-Szenerie, wie von uns mehrfach beobachtet wurde. Lediglich an Straßenrändern findet sich hin und wieder ein von den Jägern selbst gestaltetes Hinweisschild - ohne jede rechtliche Bedeutung - auf eine stattfindende Schiessveranstaltung.
Tiere werden hierbei durch den entstehenden Jagddruck hochflüchtig. Es entsteht eine gravierende Verkehrsgefährdung im unmittelbaren und weitläufigerem Gebiet einer solchen Jagdveranstaltung: flüchtende Tiere überqueren Straßen und auch das Aggressionspotential der normalerweise eher scheuen Tiere wird gesteigert. Ferner kann die Auswahl des Gebietes für eine Jagd die Gefährdung für die Bevölkerung steigern. Findet eine Treib- oder Drückjagd beiderseitig einer Hauptverkehrsstraße statt, steigt das Unfallrisiko im Straßenverkehr, selbst bei angepasster Fahrweise, exorbitant.
Stichproben ergaben ausserdem, dass einige Jäger auch bedenkenlos ihre Schusswaffen im Auto bei Treibjagden zurücklassen (was strengstens verboten ist!) und somit fahrlässig einen Waffendiebstahl provozieren.
Mit dem Tierschutzgesetz ist eine Treibjagd in der praktizierten Form im Grundsatz gleichfalls nicht vereinbar. Das Tierschutzgesetz fordert für das Töten eines Tieres einen vernünftigen Grund und setzt voraus, dass dann die Tötung mit Sachkenntnis und unter Bedingungen stattfindet, die unnötiges Leid ausschließt. Eine Treib- oder Drückjagd jedoch schafft für die Tötung des Tieres denkbar ungünstige Umstände: die Tiere sind hochflüchtig, gezielte Schüsse sind mehr Zufall als die Regel. Verletzte Tiere verenden oft nach langem Leiden, zumal häufig keine adäquate Nachsuche - trotz gegenteiliger Beteuerung - stattfindet.
Eine genaue Beobachtung einer Treibjagd macht zudem deutlich, dass diese von einer Vielzahl der Jäger und leider auch der politisch Verantwortlichen mehr als ein gesellschaftliches Ereignis angesehen wird, als eine Maßnahme der vermeintlichen Bestandsregulierung. Treibjagden sind für sie ein Synonym für Hobby- und Spaßjagd, um ungezügelten Trophäenkult auszuleben.
Es ist bezeichnend für die enge Verzahnung von Behörde, Politik und Jagdlobby, dass die enorme Gefährdung der Bürger durch derart unkontrollierte und überaus gefährliche Veranstaltungen billigend in Kauf genommen wird!
Wir bitten daher alle Bürger, derartige Veranstaltungen mit tiefer Skepsis zu betrachten und Gefährdungen jeglicher Art umgehend bei den zuständigen Behörden zur Anzeige zu bringen. Lassen Sie sich nicht von den Jägern einschüchtern. Wald und Flur, sowie die dort lebenden Wildtiere, sind kein Eigentum der Jäger! Wehren Sie sich gegen den herbstlichen Jagd-Terror!
Herzliche Grüße
Gunter Bleibohm | Harald Hoos | Willi Schuppert | Bettina Volpe
|
Rückblick: Demonstration und Mahnwache in Mainz |
Liebe
Tierfreunde,
Am 7. November 2009 kamen in Mainz Tierschützer und Jagdgegner aus der
gesamten Bundesrepublik zusammen, um gemeinsam gegen Jagd - speziell die
Hobby- und Spaßjagd - und gegen die Praxis der Hubertusmessen durch die
Kirche zu protestieren. Der Protest teilte sich in zwei Veranstaltungen auf:
Ein Demo-Zug durch die Mainzer Innenstadt mit anschließender
Schlusskundgebung auf dem Neubrunnenplatz und einer Mahnwache vor dem Mainzer
Dom während der Hubertusmesse.
"Schafft die Jagd ab" und "Jagd und Jäger ins Museum"
waren die tragenden Parolen der Demonstranten während des Zugs durch die
Innenstadt. Kurt Eicher (Initiative zur Abschaffung der Jagd), Harald von Fehr
(Deutsche Tierschutz Union), Harald Hoos (pro iure animalis), Marc Buchtmann
(Natur ohne Jagd e.V.) und Wolfgang Karnowsky (PAKT e.V.) gaben den Mainzern
und Passanten in kurzen Redebeiträgen zahlreiche fundierte
Hintergrundinformationen zur Jagd und zu den Beweggründen des Protestes.
Auf dem Neubrunnenplatz konnten sich Interessierte an insgesamt drei Infoständen
umfassend informieren und mit Infomaterial eindecken. Die Infostände waren
beeindruckend gestaltet. So ließ u.a. die Präsentation von Schlagfallen, das
ausgestellte Bild und Infomaterial, sowie der Videobetrag an dem Infomobil des
Vereins "Natur ohne Jagd e.V." manchem Passanten einen kalten
Schauer über den Rücken laufen. Auch bei dieser Veranstaltung war wieder zu
erkennen, dass die Bevölkerung nur wenig über die tatsächliche Jagdpraxis,
das Verhalten der Jäger und vor allem über die wildbiologischen Zusammenhänge
weiß. Werden den Interessierten diese Zusammenhänge fundiert dargestellt, stößt
Jagd allgemein auf Ablehnung aus moralischen und ethischen Gründen wie auch
aus Naturschutzgründen; genau dieser Informationsanspruch ist den
Veranstaltern an diesem Samstag in Mainz vortrefflich gelungen.
Untermauert wurde dieser Anspruch durch Redebeiträge von Kurt Eicher, Harald
von Fehr, Stefan Bernhard Eck (Die Tierschutzpartei), Harald Hoos, Wolfgang
Karnowsky, und Marc Buchtmann. Hoos stellte in seinem Redebeitrag zu der
allgemeinen Information über die Jagd noch den aktuellen Bezug zur Politik in
Rheinland-Pfalz dar. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Forsten und
Verbraucherschutz arbeitet zur Zeit an einer Reform des Landesjagdgesetzes.
Hoos resümierte dazu, dass nicht diskutiert werden muss, welche Fortschritte
diese Jagdgesetznovellierung für den Tier- Umwelt- und Naturschutz vorsieht,
sondern welche Missstände keinerlei Berücksichtigung finden. Alle Redner
waren sich darüber einig, dass die in Deutschland praktizierte Jagd eine ökologische
Katastrophe darstellt.
Viele Einzelgespräche mit Passanten weckten das Interesse an dem Thema und
geben der Hoffnung frischen Nährboden, dass die Jagd, eine Freizeitbeschäftigung
einer Bevölkerungsminderheit von ca. 0,3 %, zukünftig auf noch breitflächigere
Ablehnung stoßen wird.
Eine
Bildergalerie zur Anti-Jagd-Demo finden Sie hier!
Die Aktivisten setzten ihren Protest gegen 16 Uhr vor dem Mainzer Dom fort. Während
im Dom im Verlauf des Gottesdienstes über die Bewahrung der Natur und den
Erhalt der Schöpfung gesprochen wurde - was in Hinsicht auf die wahren
Aktivitäten im Zuge der Jagd jedem kritisch denkenden Menschen absurd
erscheinen muss -, fand eine stille Mahnwache statt. "Schluss mit
Hubertusmessen" war hierbei die zentrale Forderung. Die Tierrechtler
beziehen sich hierbei nicht auf den musikalischen Hintergrund der
Hubertusmesse von Cantin, sondern auf den Brauch der Kirche, den Jägern einen
Segen für ihr Tun und Handeln wider die Schöpfung zu erteilen. Das
Arrangement mit Kerzen und einem beleuchteten Holzkreuz kam dann während dem
Einbruch der Dämmerung erst voll zur Geltung.
Bei der Mahnwache ging es den Veranstaltern in erster Linie um die Information
der Bevölkerung. Nur wenige der Passanten kannten die Hintergründe zur
Hubertusmesse und zeigten sich nach den zahlreich geführten Gesprächen eher
abgestoßen von solchem Brauchtum.
In einem Gespräch mit einem der Priester zeigte sich dann auch schnell der
eigentliche Grund für die Unvereinbarkeit der Standpunkte von Kirche und
Tierschutz. Während Tierschützer den Tieren ein vergleichbares Lebensrecht
wie dem Menschen einräumen, wird von Seiten der Kirche nach wie vor
Natur und Tierwelt als weit unter dem Menschen stehend angesehen.
Insgesamt zwei sehr gelungene Veranstaltungen für die Rechte der
Tiere, für die kritische Vernunft und die Achtung vor dem Leben!
Eine Bildergalerie zur Mahnwache finden Sie hier!
Herzliche Grüße
Gunter Bleibohm | Harald Hoos | Willi Schuppert | Bettina Volpe
* * *
Passend dazu folgende Meldung:
Hubertusmessen in Kirchenräumen - Stellungnahme des Theologischen Beirats von AKUT
Der Theologische Beirat der Aktion Kirche und Tiere - AKUT e.V. nimmt hiermit Stellung zu
Hubertusmessen in Kirchenräumen
Einstimmige Erklärung vom 9. 11. 1996
Stellungnahme zu Hubertusmessen in Kirchenräumen
Der Th.B. der Aktion AKUT e.V. nimmt zu den alljährlich stattfindenden Hubertusmessen wie folgt
Stellung:
1. Hubertusmessen in kirchlichen Räumen und unter Beteiligung kirchlicher Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen werden abgelehnt.
2. Hubertusmessen dienen in der Regel der nostalgischen Verklärung des "edlen Waidwerks" und seiner
Anhänger. Die ethischen, theologischen und ökologischen Probleme der Jagd und des Tötens werden dabei
übergangen.
3. Indem sich Gottesdienste für Jäger und jagdliebendes Publikum auf Hubertus berufen, gehen sie an
der eigentlichen Aussage der Hubertustage vorbei. Die Abkehr des Jägers vom Jagen, eine durch die
Kreuzesvision am Tier hervorgerufene Reue, wird ins Gegenteil verkehrt.
4. Wenn die Kirche die Gefühle vieler Menschen ernst nehmen will, dann diejenigen der Tierliebhaber,
Tierfreunde und Tierschützer, sie sich oft verbittert und enttäuscht von der Kirche abgewendet haben,
weil sie allzu oft die Partei des Stärkeren ergriffen hat - wie im Falle der Jägerschaft.
5. Gottesdienste, die wie die Hubertusmessen den Menschen als "Krone der Schöpfung" und ihrer
Beherrschung feiern, sind in einer Zeit der zunehmenden ökologischen Krise und des Abschieds vom
Anthropozentrismus fehl am Platz und ein peinliches Zeichen dafür, daß Kirchenleute taub sind für das
"Seufzen der Kreatur".
6. Tiertötung aus Gründen, der Sensationslust, der Freizeitgestaltung oder der angeblichen Hege lehnt
der Theologische Beirat ab.
In den frühen christlichen Gemeinden galt die Jagd als unvereinbar mit dem Glauben. Jäger wurden nach
der Kirchenordnung des Hippolyt aus den Gemeinden ausgeschlossen. Bis heute ist der Priesterberuf im
katholischen Kirchenrecht unvereinbar mit der berufsmäßigen Tötung von Tieren.
Zum Th.B. gehören u.a.:
Prof. Dr. Dr. Altner
Prof. Heinrich Ott, Basel
Dr. Guido Knörzer
Prof. Dr. Uwe GerberPfr. Michael Blanke
|
Gefährdung Ihrer Sicherheit durch Treib- und Drückjagden |
Von Dr. Günter Bleibohm
Gefährdung Ihrer Sicherheit durch Treib- und Drückjagden
Es lässt sich im Herbst und Winter aller Orten beobachten und viele Bürger kennen derartige Veranstaltungen aus eigener Anschauung, wie Gruppen bewaffneter Menschen - wie im Bürgerkrieg - über die Flur ziehen, um ihrem "Jagdvergnügen" bei einer Treib- oder Drückjagd zu frönen; deshalb eine kurze Begriffserläuterung.
· Treibjagd: Eine Gesellschaftsjagd( mehr als drei Personen als Jagdausübende) , bei der mehrere Treiber und Hunde das Wild hochflüchtig machen. Treibjagden werden meist auf offenen Flächen auf Hasen und anderes Niederwild außer Rehwild ausgeübt.
· Drückjagd: Bei einer Drückjagd gehen mehrere Treiber - mit oder ohne Begleitung von Hunden - durch das zu bejagende Gebiet, um die Wildtiere in Bewegung zu bringen und aus den Einständen zu "drücken". Die Jäger warten auf das Wild in der Nähe von dessen Einständen an festgelegten Ständen. Bei Drückjagden wird vorwiegend Schwarzwild und Rotwild bejagt.
Mit groß angelegten Treib- und Drückjagden von bis zu 300 Freizeitschützen stellen sich die Jäger mit Unterstützung der opportunistischen Behörden als Beschützer und Retter der vom Wild - mal sind es Wildschweine, mal ist es der Fuchs - bedrohten Natur und Menschheit dar.
Gefährdung der Bevölkerung
Grundsätzlich bleibt in der öffentlichen Diskussion hingegen unerwähnt, dass von solchen Jagden selbst in hohem Maß eine starke Gefährdung für die Bevölkerung ausgeht.
Eine Treibjagd mit Dutzenden von Jägern wird zu einer unkontrollierbaren Veranstaltung, die absurderweise zudem nicht genehmigungspflichtig ist und der Selbstkontrolle der Jäger überlassen wird.
In Deutschland, wo normalerweise das letzte und auch das allerletzte Detail geregelt ist, ist es erlaubt, ohne Ankündigung derartige Treffen einzubestellen und ohne adäquate Warnhinweise ahnungslose Mitbürger - Mütter mit ihren Kindern, Familien mit ihren Hunden, kurz alle Passanten -, in erheblichem Maß zu gefährden.
Rücksichtslos gegenüber Sonn- und Feiertagsruhe wird die Bevölkerung durch diese Gruppen gestört, gemaßregelt und belästigt. Auf Grund fehlender bzw. mangelnder Kennzeichnungen und Hinweise geraten Passanten ohne Wissen in eine solche Jagd-Szenerie, wie von uns mehrfach beobachtet wurde. Lediglich an Straßenrändern findet sich hin und wieder ein von den Jägern selbst gestaltetes Hinweisschild - ohne jede rechtliche Bedeutung - auf eine stattfindende Schiessveranstaltung.
Tiere werden hierbei durch den entstehenden Jagddruck hochflüchtig. Es entsteht eine gravierende Verkehrsgefährdung im unmittelbaren und weitläufigerem Gebiet einer solchen Jagdveranstaltung: flüchtende Tiere überqueren Straßen und auch das Aggressionspotential der normalerweise eher scheuen Tiere wird gesteigert. Ferner kann die Auswahl des Gebietes für eine Jagd die Gefährdung für die Bevölkerung steigern. Findet eine Treib- oder Drückjagd beiderseitig einer Hauptverkehrsstraße statt, steigt das Unfallrisiko im Straßenverkehr, selbst bei angepasster Fahrweise, exorbitant.
Stichproben ergaben ausserdem, dass einige Jäger auch bedenkenlos ihre Schußwaffen im Auto bei Treibjagden zurücklassen (was strengstens verboten ist !) und somit fahrlässig einen Waffendiebstahl provozieren.
Tierschutz
Mit dem Tierschutzgesetz ist eine Treibjagd in der praktizierten Form im Grundsatz gleichfalls nicht vereinbar. Das Tierschutzgesetz fordert für das Töten eines Tieres einen vernünftigen Grund und setzt voraus, dass dann die Tötung mit Sachkenntnis und unter Bedingungen stattfindet, die unnötiges Leid ausschließt. Eine Treib- oder Drückjagd jedoch schafft für die Tötung des Tieres denkbar ungünstige Umstände: die Tiere sind hochflüchtig, gezielte Schüsse sind mehr Zufall als die Regel. Verletzte Tiere verenden oft nach langem Leiden, zumal häufig keine adäquate Nachsuche - trotz gegenteiliger Beteuerung - stattfindet.
Trophäen
Eine genaue Beobachtung einer Treibjagd macht zudem deutlich, dass diese von einer Vielzahl der Jäger und leider auch der politisch Verantwortlichen mehr als ein gesellschaftliches Ereignis angesehen wird, als eine Maßnahme der vermeintlichen Bestandsregulierung. Treibjagden sind für sie ein Synonym für Hobby- und Spaßjagd, um ungezügelten Trophäenkult auszuleben.
Es ist bezeichnend für die enge Verzahnung von Behörde, Politik und Jagdlobby, dass die enorme Gefährdung der Bürger durch derart unkontrollierte und überaus gefährliche Veranstaltungen billigend in Kauf genommen wird!
In letzter Konsequenz stellen all diese Aspekte den Sinn einer Treib- oder Drückjagd zutiefst in Frage .
Wir fordern daher - zunächst unbenommen von einem generellen Verbot:
- Grundsätzliche Genehmigungspflicht für alle Treib- und Drückjagden
- Umfassende und rechtzeitige Ankündigung und Information der Bevölkerung
- Deutlich ausgeweitete Sicherungspflicht bei Treib- und Drückjagden
- Überwachung von Treib- und Drückjagden durch die Behörden
und Naturschutzverbände
Wir bitten daher alle Bürger, derartige Veranstaltungen mit tiefer Skepsis zu betrachten und Gefährdungen jeglicher Art umgehend bei den zuständigen Behörden zur Anzeige zu bringen.
www.pro-iure-animalis.de*
Dieser Text erscheint demnächst als Flyer bei pro-iure-animalis !
Nach oben
|
Auslandsjagd und ausländische Jäger in Deutschland |
Einer der perversesten, dekadentesten und fragwürdigsten Auswüchse der Hobby- und Spaßjagd ist der Jagdtourismus, der das oft gebrauchte Wort vom „Heger und Pfleger“ ins Licht der Realität rückt.
Bei derartigen Auslandsjagden, sei es in Afrika, Südamerika oder osteuropäischen Ländern wird finanziell potenten Jägern die Möglichkeit geboten, im Ausland teils artengeschützte Tiere zu töten. Diese Form der Jagd entbehrt jeglicher auch nur annähernd moralischer Rechtfertigung wie Bestandskontrolle und Nahrungsbeschaffung.
Sie dient
ausschließlich dem Trophäenkult, der Befriedigung der Jagdlust, kurz der Lust
am gezielten Tiermord und der Befriedigung niederer, allerniederster Tötungsinstinkte!
Eine typische „Löwenjagd“
sieht beispielsweise so aus. Es werden in einer Löwenzucht in Afrika männliche
Tiere ca. ein Jahr gezüchtet und einen Tag vor der „Jagd“ freigelassen;
dann wird Fleisch an einen Baum gebunden. Da
das zahme Tier weder Angst noch Scheu
kennt, kommt es arglos zur Fütterung , der Jagdtourist, der Hobbylöwenjäger,
zielt und schiesst auf das Hinterteil des Löwen, damit der Kopf, nämlich die
begehrte Trophäe, unverletzt
bleibt. Das Tier verendet unter schrecklichsten Qualen.
Nach wie vor werden in Deutschland solche Jagdreisen für den organisierten Tiermord zum persönlichen Vergnügen angeboten, es darf dafür geworben werden, es ist ein Schandfleck für das gesamte Land.
Preisbeispiele:
So kostet bei Jagdreisen nach Südafrika
der Abschuß :
|
|
|
|
|
|
|
Oryx |
EUR |
435,00 |
|
|
Burchell's Zebra |
EUR |
565,00 |
|
|
Hartmann Zebra |
EUR |
565,00 |
|
|
Eland |
EUR |
1.250,00 |
|
|
Giraffe |
EUR |
2.050,00 |
|
|
Weißschwanzgnu |
EUR |
995,00 |
|
|
Streifengnu |
EUR |
785,00 |
|
|
Hartebeest |
EUR |
455,00 |
|
|
Springbock |
EUR |
500,00 |
|
|
Impala |
EUR |
565,00 |
|
|
Wasserbock |
EUR |
1.900,00 |
|
|
Warzenschwein |
EUR |
335,00 |
|
|
Steinbock |
EUR |
210,00 |
|
|
Duiker |
EUR |
250,00 |
|
|
Damara Dik-Dik |
EUR |
1.000,00 |
|
|
Klippspringer |
EUR |
900,00 |
|
|
Schakal |
EUR |
30,00 |
|
|
Carcal |
EUR |
265,00 |
|
|
Pavian |
EUR |
265,00 |
|
|
Stachelschwein |
EUR |
265,00 |
|
|
Leopard |
EUR |
2.500,00 |
|
|
Gepard |
EUR |
2.050,00 |
Beispiele
für Amerika und Russland :
Braunbär in Kamtschatka pro Jäger
inklusive
· alle Lizenzen und Genehmigungen für die Jagd;
· Rohpräparation der Trophäen sowie Verpackung für Rücktransport;
· Getränke und Spirituosen (begrenzt) im Jagdrevier;
· Abschuss von 1 Riesenelch (unlimitiert in Größe und Gewicht) US$ 8.450,00
|
2. Braunbär |
|
US$ |
4.000,00 |
|
Elch |
|
US$ |
4.000,00 |
|
Karibu |
|
US$ |
2.500,00 |
Oder :
Arrangement
1
10 Tage Braunbärenjagd Frühjahr oder Herbst US$ 9.500,00
15 Tage Braunbärenjagd Frühjahr oder Herbst US$ 11.500,00
Arrangement 2
7 Tage Karibu- & Schwarzbärenjagd US$
5.500,00
10 Tage Karibu- & Schwarzbärenjagd US$ 6.500,00
Arrangement
5
10 Tage Kombinationsjagd auf Elch, Karibu, Schwarzbär,
US$ 13.000,00
Arrangement
6
15 Tage Kombinationsjagd auf Elch, Braunbär, Karibu, Schwarzbär,
US$ 16.500,00
Vogeljagd im Ausland, ebenfalls unter sehr starker deutscher
Beteiligung
Wie das Komitee gegen
Vogelmord schreibt , „schießen Europas Hobbyjäger ganz offiziell in jedem
Jahr über 100 Millionen Vögel - der Länge nach aufgereiht würde die
Jagdbeute einmal um den Erball reichen! Für den Transport des „Wildprets“
mit einem Gesamtgewicht von rund 66.000 Tonnen bedürfte es fast 7.000 handelsübliche
LKWs.
Von allen allen Ländern ist Frankreich mit jährlich 25 Millionen geschossenen
Vögeln der unumstrittene „Spitzenreiter“ in Sachen Vogelmord, gefolgt von
Großbritannien (22 Millionen) und Italien (17 Millionen). Deutschlands Jäger
haben sich mit 2,3 Millionen erlegten Vögeln auf Platz 6 geschossen.
Ganz vorne auf der der
Beliebtheitsskala bei Europas Jägerschaft stehen Fasane (21,9 Millionen
geschossene Tiere jährlich) und Ringeltauben (15,5 Millionen). Auf Platz 3
findet sich die Singdrossel: 14,9 Millionen wurden im Untersuchungszeitraum
geschossen – kein anderer Singvogel wird so massiv bejagt.
Für viele Arten, die ohnehin schon große Bestandseinbußen durch
Lebensraumzerstörung in den Brut- und Überwinterungsgebieten hinnehmen müssen,
ist die Jagd ein zusätzlicher Verlustfaktor, der ihren Fortbestand in Europa
ernstlich in Frage stellt.
Beispiel Feldlerche: Obwohl den zuständigen EU-Behörden bekannt ist, daß die
Bestände dieser Art in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden seit
1970 um mehr als 50 % abgenommen haben, werden Feldlerchen in der europäischen
Vogelschutzrichtlinie weiter als jagdbar eingestuft. Die Folge: Trotz akuter Gefährdung
werden pro Jahr mehr als 2,5 Millionen Feldlerchen in der EU geschossen oder mit
Netzen gefangen. Ganz legal.“
Jagdtourismus nach Deutschland
Im Gegenzug ist auch der Jagdtourismus nach Deutschland zu unterbinden. Sinnvolle Jagdeinschränkungen und -verbote in anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Belgien und der Schweiz, haben zu einer Form von Jagdtourismus nach Deutschland geführt. So können beispielsweise Niederländer in Gebieten von Rheinland-Pfalz bei organisierten Jagden gegen Bezahlung ihrem Hobby nachgehen. Zunehmend werden sogar Stimmen aus Reihen der deutschen Jäger laut, die diese Praxis verurteilen und deshalb Gesellschaftsjagden in Staatsforsten nicht mehr besuchen. Der beispielsweise aus Amsterdam angereiste Niederländer hat bei einer derartigen Jagd logischerweise keinerlei Interesse an einem selektierenden ökologischen Vorgehen, sondern möchte für seine Euros ein kapitales Tier erlegen.
Verwerflich ist aber insbesondere die Tatsache, dass staatliche Stellen solche Jagden ausschreiben, wobei die Tötung der Tieren ohne ökologische Grundlage nur nach dem Prinzip der Trophäenjagd stattfindet und die Behörde wiederum billigend in Kauf nimmt, dass ökologische Strukturen aus fehlendem Interesse und fehlender Sachkenntnis der Jäger zerstört werden.
Pro-iure-animalis
fordert kompromisslos
-
Verbot
der Werbung und des Angebots von Auslandsjagden
-
Untersagung
des Jagdtourismus in Deutschland
- Bei Teilnahme an Auslandsjagden Bestrafung wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz
Quelle: Dr. G.Bleibohm http://www.pro-iure-animalis.de*
Wenn Sie mögen, können Sie sich dieses Schreiben als Flyer (Worddokument) herunterladen.
* * *
Wenn Sie mehr über die Perversion Auslandsjagd
erfahren wollen, klicken
Sie bitte hier
|
Jagd in Deutschland – eine kritische Analyse |
pro iure animalis hat eine umfassende Analyse zum Thema Jagd erstellt,
in der auch entsprechnende Forderungen formuliert sind. Praktische, Tier- und
Naturschutzrechtliche Aspekte werden gleichermasßen beleutet, wie auch
ethisch-moralische Ansätze. Klicken
Sie hier, um mehr zu erfahren*
Ältere Meldungen entnehmen Sie bitte dem Archiv 2008
|
|